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Was hat Klimaschutz mit
Gerechtigkeit zu tun?
Der Greenhouse Development Rights Ansatz
Tilman Santarius
(Heinrich
Böll-Stiftung, Berlin)
Der Klimawandel
stellt uns vor ein Gerechtigkeitsproblem. Während die
In-dustrieländer den Klimawandel hauptsächlich verursacht haben, leiden
vor al-lem Menschen in ärmeren Ländern unter den Folgen. Die
Entwicklung vieler Menschen ist in Gefahr. Wie könnte ein faires
Ausgleichssystem aussehen?
Der GDR-Ansatz erkennt das Recht auf Entwicklung nicht nur an, sondern
stellt es in sein Zentrum. Das Konzept liefert ein Modell zur
Quantifizierung der je-weiligen länderbezogenen Lasten, bei dem
Verantwortlichkeit, Zahlungsfähig-keit und Entwicklungsbedürfnisse
berücksichtigt werden. Bei der Vorstellung während der
Weltklimakonferenz 2007 in Bali traf es auf ein großes Echo.
Tilman
Santarius ist Diplom-Soziologe und hat in Freiburg, den USA und
Berlin Sozial- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Er arbeitete als
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Klimapolitik des
Wuppertal Institutes. Seine hauptsächlichen Forschungsaktivitäten
liegen in den Bereichen ökonomischer Instrumente der Klimapolitik, im
Bereich Global Governance sowie im Themenkreis Welthandel und Umwelt.
Jetzt arbeitet er bei der Heinrich Böll Stiftung zu Klima und
Gerechtigkeit.
Letzte Aktualisierung: 24.11.09 U.M. |
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