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Morbus Mutlosigkeit: Warum ein „weiter so“ schadet und die
Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftsentwicklung neue Impulse setzt
Klaus Dosch
(Aachener Stiftung Kathy Beys)
Die Entkopplung von
Wirtschaft und Umwelt ist längst Realität. Die meisten Sektoren
stoßen für die Produktion einer Ware heute weniger Treibhausgase
aus als noch vor zwanzig Jahren. Dennoch bleibt der
Ressourcenverbrauch zu hoch und Wachstum marginalisiert die
ökologischen Fortschritte immer wieder.
Es geht auch anders. Eine
nachhaltige Strategie zur Entkopplung von Ressourcen und
Wirtschaftswachstum kann nicht nur Arbeitsplätze schaffen und
Lebensqualität steigern. Vielmehr entwickelt eine Gesellschaft
dauerhaft Potenzial, innovative Antworten für heutige und zukünftige
Probleme zu finden.

Klaus Dosch, geb. 1962, Dipl. Geologe & Dipl.
Wirtschaftsingenieur, bis Mitte 1999 geschäftsführender
Mitgesellschafter einer Umwelt-Ingenieurgesellschaft.
Klaus Dosch ist seit Mitte 1999 bei der Aachener Stiftung. Er
recherchiert, pflegt Kontakte zu Akteuren und Institutionen, entwickelt
Projektideen und führt Projekte durch. Seit 2004 ist er Sprecher
der Jury des Deutschen Materialeffizienzpreises.
Letzte Aktualisierung: 08.01.10 U.M. |